Güstrower Werkstätten GmbH:  Meilensteine

Meilensteine

Es war eine bewegte Zeit Anfang der 90-er Jahre. Eine Zeit, in der es galt,  damit zu beginnen, die auf friedlichem Wege nach Jahrzehnten der Trennung  herbeigeführte Deutsche Einheit gemeinsam zu gestalten. In nahezu allen  gesellschaftlichen Bereichen zeigten sich innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von Möglichkeiten, Gestaltungsräume und Herausforderungen auf, die es  -  gelegentlich durchaus auch mit einem gesunden Pragmatismus - zu nutzen  galt. So auch im Bereich Sozialer Einrichtungen und Dienste.

Eine wichtige Facette waren hierbei die Werkstätten für Menschen mit  Behinderung. Gefördert aus Bundes- und Landesmitteln sowie aus Mitteln der  Aktion Mensch e. V. konnten in wenigen Jahren flächendeckend in Mecklenburg-Vorpommern auf Grundlage der damaligen Netzplanung für  Werkstätten Werkstattneubauten entstehen. Dies war allerdings an die Voraussetzung gebunden, dass in der jeweiligen Region verlässliche Trägerstrukturen  entstanden.

Vor diesem Hintergrund entschieden sich im Jahr 1992 die damaligen  Landkreise Güstrow und Teterow sowie das Diakonische Werk der evangelisch-lutherischen Landeskirche Mecklenburgs e.V. im September  zum 01.01.1993 die €žGüstrower Werkstätten - Einrichtungen für Menschen mit Behinderung€œ als gemeinnützige GmbH zu gründen. Damit war die entscheidende Voraussetzung für eine Entwicklung  herbeigeführt,  auf  die  wir  im  22. Jahr  unseres  Bestehens  nach  21  Jahren  mit  Freude  zurückblicken  können.
Eine  Entwicklung,  deren  Wurzeln  bereits  auf  das  Jahr  1965  mit  dem  Beginn  der  Betreuung  von  Menschen  mit  geistiger  Behinderung  auf  dem  Wichernhof  in  Dehmen sowie  auf  die  Eröffnung  der Geschützten Werkstätten€  in  Güstrow  und  Todendorf  im  Jahr  1984  zurückgeht.

"Nicht stehen bleiben€œ", dieses Motto ist Leitsatz des Selbstverständnisses und der Entwicklung der Güstrower Werkstätten GmbH in den vergangenen 20 Jahren gewesen.

Heute begleiten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als 900 Menschen im Bereich der vorschulischen, der schulischen und der beruflichen Bildung sowie im Bereich des Wohnens, der Tagesgestaltung und der Arbeit.

Diese Entwicklung war nur möglich, weil sie von einer Vielzahl von Menschen unterstützt wurde. Hierzu gehören neben denjenigen, die unsere Einrichtungen und Dienste in Anspruch nehmen, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Mitglieder des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung. Hierzu gehören ebenso eine Vielzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Ministerien auf Landesebene sowie den verschiedenen Ämtern des Landkreises Rostock. All ihnen und denjenigen, die unsere Arbeit aktiv nicht zuletzt auch durch Spenden unterstützt haben, gilt unser herzlicher Dank.